Trampoline und Sicherheit
Ein Trampolin im Garten stellt nicht zwingend eine Gefahr dar – Erfahre in diesem Blog von EXIT Toys, wie Du Trampolinspringen für Jung und Alt sicher machst.
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Sicheres Outdoor-Spielzeug erkennst du an seinen Gütezeichen. In diesem Blog erklärt EXIT Toys, was EN 71, GS, CE und das FSC®-Siegel bedeuten und welche Rolle unabhängige Prüfinstitute wie TÜV und Intertek spielen. Außerdem erfährst du, warum EXIT zusätzlich ein eigenes Testprotokoll nutzt, damit Kinder auch beim wildesten Abenteuer sicher spielen.
Ursprünglich veröffentlicht: Februar 2023
Aktualisiert: Oktober 2026
Ein Trampolin, ein Holzspielhaus, eine Schaukel oder eine Wasserbahn machen das Spielen im Freien noch schöner. Bei der Auswahl von Outdoor-Spielzeug begegnen dir verschiedene Prüfsiegel, Normen und Kennzeichnungen. Aber was sagen sie dir genau?
EN 71, GS, CE und FSC® haben jeweils eine andere Bedeutung. Eine Norm ist zum Beispiel nicht dasselbe wie ein Prüfsiegel. EXIT Toys erklärt dir die Unterschiede, damit du weißt, worauf du bei Prüfsiegeln für Outdoor-Spielzeug achten kannst.
Prüfstellen wie TÜV-Organisationen und Intertek können Produkte prüfen und zertifizieren. Dabei beurteilen sie ein Produkt anhand bestimmter Anforderungen. Welche Eigenschaften untersucht wurden, hängt von der durchgeführten Prüfung und dem zugehörigen Zertifikat ab.
Eine Prüfung durch eine externe Stelle ist nicht für jedes Spielzeug vorgeschrieben. Der Hersteller muss jedoch beurteilen, ob das Spielzeug die geltenden gesetzlichen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Welches Bewertungsverfahren erforderlich ist, hängt unter anderem vom Spielzeug und den Normen ab, die der Hersteller anwendet.
Du siehst ein Prüfsiegel einer Prüfstelle? Dann schau nach, wofür es vergeben wurde. Ein solches Siegel ist keine allgemeine Garantie für sämtliche Eigenschaften eines Produkts.
EN steht für Europäische Norm. Die Normenreihe EN 71 umfasst verschiedene Normen zur Sicherheit von Spielzeug. Sie behandeln zum Beispiel mechanische und physikalische Eigenschaften, Entflammbarkeit und bestimmte chemische Eigenschaften. Welche Teile anwendbar sind, hängt vom Spielzeug ab.
Eine Norm beschreibt Anforderungen und Prüfverfahren. Sie ist kein Prüfsiegel, das ein Produkt nach einer Prüfung automatisch erhält. Die Anwendung der einschlägigen harmonisierten Normen kann einem Hersteller helfen nachzuweisen, dass Spielzeug die entsprechenden gesetzlichen Sicherheitsanforderungen erfüllt.
Bei der nationalen Übernahme europäischer Normen kann ein nationales Kürzel hinzukommen. In den Niederlanden lautet die Bezeichnung beispielsweise NEN-EN. Deshalb können dir sowohl EN 71 als auch NEN-EN 71 begegnen. Die Nummer verweist auf die Normenreihe; ein Zusatz wie bei EN 71-1 bezeichnet einen bestimmten Teil. Weitere Informationen findest du bei NEN zu Normen für die Sicherheit von Spielzeug (auf Niederländisch).
GS steht für Geprüfte Sicherheit. Es handelt sich um ein freiwilliges Prüfzeichen auf Grundlage des deutschen Produktsicherheitsgesetzes. Eine befugte, unabhängige GS-Stelle prüft ein Produktmuster und überwacht die Produktion, um zu beurteilen, ob die hergestellten Produkte dem geprüften Muster entsprechen.
Das GS-Zeichen bezieht sich auf die geprüften Sicherheitsaspekte. Es ist keine allgemeine Qualitätsgarantie und sagt für sich genommen nichts über die Lebensdauer oder Leistung eines Produkts aus. Es ersetzt auch keine CE-Kennzeichnung, wenn diese gesetzlich vorgeschrieben ist.
Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller in eigener Verantwortung, dass das Produkt die geltenden EU-Rechtsvorschriften erfüllt, die diese Kennzeichnung vorsehen. Für Spielzeug ist die CE-Kennzeichnung vorgeschrieben. Die Europäische Kommission bietet weitere Informationen zur CE-Kennzeichnung und den Anforderungen an Spielzeug (auf Englisch).
CE ist kein unabhängiges Qualitätssiegel und auch keine Sicherheitsnorm wie die Normen der Reihe EN 71. Die Kennzeichnung bedeutet nicht automatisch, dass eine externe Prüfstelle das Produkt geprüft hat. CE ist auch kein zusätzlicher Vorteil gegenüber anderem Spielzeug, für das dieselbe Pflicht gilt.
Das FSC®-Siegel bezieht sich auf die Herkunft von Materialien aus Wäldern, etwa Holz und Papier, und die zugehörige Zertifizierung. Es ist kein Sicherheitsprüfzeichen für Spielzeug. Es gibt drei Arten von Labels:
Bei der FSC®-Zertifizierung der Waldbewirtschaftung gelten Anforderungen unter anderem an den Naturschutz, die Arbeitsbedingungen und die Rechte lokaler Gemeinschaften. Die Zertifizierung der Produktkette, auch Chain of Custody genannt, kontrolliert, wie zertifiziertes Material und die zugehörigen Aussagen entlang der Lieferkette gehandhabt werden.
Achte bei einem Produkt auf das konkrete FSC®-Label und darauf, auf welches Material oder Bauteil es sich bezieht. Ein FSC®-Label auf einem Holzbauteil sagt nicht automatisch etwas über andere Materialien im Produkt oder über die Umweltauswirkungen des gesamten Produkts aus. Schau dir auch die Erklärung der drei FSC®-Labels von FSC® selbst an (auf Englisch).
Ein Prüfprotokoll beschreibt, wie bestimmte Eigenschaften eines Produkts geprüft werden. Es ist nicht dasselbe wie ein unabhängiges Prüfsiegel und ersetzt nicht die geltenden gesetzlichen Sicherheitsanforderungen. Möchtest du wissen, welche Prüfungen oder Normen für ein bestimmtes EXIT-Produkt gelten? Dann nimm Kontakt mit uns auf.
Hast du noch Fragen zu Prüfsiegeln, Kennzeichnungen oder Normen bei deinem Outdoor-Spielzeug? Wir helfen dir gerne weiter. Nimm über den Chat Kontakt mit uns auf, ruf uns unter 0800 - 7246346 an oder schreib eine E-Mail an info@exittoys.de.